Jetzt wollte ich mal keinen Hilferuf angeben, sondern berichten, dass nach langer Durststrecke hier alles wieder seinen gewohnten Gang geht.
Als meine Kleine so gar nicht mehr abends einschlafen wollte und auch den Mittagsschlaf angezweifelt hat, da war ich ja schon ziemlich verzweifelt.
Ich glaube inzwischen, dass ich weiß, was los war und warum es jetzt wieder funktioniert und das wollte ich Euch mitteilen:
- ja, ich war sehr unruhig und habe das sicherlich auch auf sie übertragen. Habe mich in so einer Art Spirale ziehen lassen uns sie mit rein. Jetzt bin ich wieder ganz sicher und das spürt sie auch.
- wenn meine Kleine krank ist, dann reicht Leiern echt nicht aus. Sie möchte dann, dass man reinkommt und sich kümmert (also kurz fächern und wieder raus). Seitdem wir das verstanden haben, läuft es auch wieder besser.
- Außerdem war bei uns ja der Schlaf mindestens 6 Monate ziemlich gut war, d. h. ich musste sehr selten eingreifen. Vielleicht war sie im Krankheitsfall plötzlich unsicher, ob wir wirklich für sie da sind und sie in Ruhe schlafen kann. Wir sind jetzt nochmal öfter rein, haben kurz gefächert und wieder raus. Und siehe da, sie ist wieder mit uns in einen Dialog getreten. Scheint wieder Vertrauen gewonnen zu haben.
- sie muss gerade mit zwei unterschiedlichen Systemen klar kommen: Kita (schlafen mit 9 anderen Kindern in einem Raum ohne Leier, dort wird sie auch mal aus dem Bett genommen und zwischendurch gewickelt) und zu Hause, wo wir ja das System weiterfahren. Also, viel Umstellung und vielleicht hat sie das auch einfach eine Zeitlang verwirrt.
Durchhalten ist nicht immer einfach, vor allem nicht, wenn man sich bewusst gegen eine "Schreimethode" entschieden hat und das eigene Kind plötzich schreit und nicht mehr auf Leier und Fächer reagiert.
Mir hat es auch geholfen, die Mittagsschlafenszeit nicht mehr ganz so eng zu nehmen...
Liebe Grüe an alle und an Lone nochmal Danke für Deine ganzen Tipps!
Angela